Ölpreis im Sinkflug, Brasilien versteigert Förderrechte

Hoffnungen bei Atomverhandlungen in Genf zeigt sich bei der Börse. Positive Nachrichten bei chinesischer Wirtschaft.

18.10.2013

Wenn in den Atomverhandlungen zwischen den UN-Vetomächten, Deutschland und Iran von einer "guten Atmosphäre" die Rede ist, will das noch nichts heißen. Dennoch schwebt ein Fünkchen Hoffnung über den Gesprächen in Genf, wie die "NZZ" schreibt. Dieser Funke springt auf die Börsen über, der Rohölpreis sinkt nach kleinem Zwischenhoch am 16. Oktober weiter, denn eine Lockerung des Embargos gegen den Iran bedeutet reichlich neues Öl, das das Land bisher eingelagert hat - verkaufen darf Teheran es im Augenblick nicht. Noch mehr Öl auf dem ohnehin eher gesättigten Markt würde einen weiteren Preisverfall bedeuten - für Heizölkunden sicher nicht die schlechteste Nachricht, obwohl der Preis aktuell bereits vergleichsweise günstig ist.

Hinzu kommen weiter positive Nachrichten von der chinesischen Wirtschaft, die sich erholt - ein Zeichen, dass dort mehr Öl benötigt wird, wie der Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet. Profitieren kann davon offenbar vor allem West Texas Intermediate.

Besonders der Haushaltsstreit im US-Kongress hat maßgeblich zu dem günstigen Preis beigetragen, der Ölmarkt sah im Gegensatz zum Finanzmarkt die Hoffnung auf eine rechtzeitige Einigung knapp vor dem Zeitpunkt der Staatspleite schon schwinden - und dies gab den Rohölpreisen freie Fahrt abwärts. Kurz darauf, als sich Demokraten und Republikaner um fünf vor zwölf doch noch einigen konnten, stiegen die Notierungen wieder signifikant, um danach sofort wieder in sich zusammenzufallen. 

Der Dollar konnte dagegen nicht von der Einigung in Washington profitieren - ein weiteres gutes Signal für Heizölzukäufe, denn der Euro bleibt damit stark gegenüber der US-Währung. Befeuert wird diese Entwicklung auch durch tendenziell positive Wirtschafts- und Konjunkturdaten. Es bleibt also auch für Heizölkäufer weiter preislich Luft nach unten.

Heizöl-Preisrechner

Laptop Preismail

Die comoil-Preismail

Sie erhalten eine E-Mail mit dem aktuellen Heizölpreis für Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge. Täglich, alle 3 Tage, wöchentlich oder alle 2 Wochen, ganz wie Sie wollen. Einfach mal ausprobieren.

Mehr erfahren

Handy Preisalarm

Der comoil-Preisalarm

Automatisch melden wir uns per E-Mail bei Ihnen, wenn der von Ihnen festgelegte Preisbereich über- bzw. unterschritten wird. Natürlich aktuell und abgestimmt auf Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge.

Mehr erfahren

Der comoil Heizöl Newsletter

Newsletter

Der comoil Heizöl-Newsletter "comoil kompakt" informiert Sie in unregelmäßigen Abständen rund um das Thema Heizöl. "comoil kompakt" ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

Newsletter abonnieren