Preisentwicklung bleibt im Dunkeln

Verunsicherungen am Ölpreismarkt. Tendenzen zur Entwicklung nur schwer vorhersehbar.

13.03.2015

Der Ölpreis tritt im März bisher auf der Schwelle, unterbrochen von Preisrückgängen, gefolgt von Aufschwüngen - die Verunsicherung am Markt bleibt nach wie vor bestehen. Voraussagen bleiben schwierig, auch wegen der zahlreichen Indikatoren, die eine Art Hintergrundrauschen am Markt etablieren. Jene Faktoren verzerren auch den Preis, berichtet CNN Money. Zunächst ist da der Ölpreis selbst, der nach Meinung von Experten in diesem Jahr irgendwo zwischen 20 und 200 Dollar pro Barrel liegen wird, dann die Höhe der weltweiten Lagerkapazität, die langsam an ihre Grenzen stößt. Dies bestätigt auch die Financial Post

Außerdem bleibt die Frage, wie die Preise auf die Nachfrage reagieren werden. Nach den Marktgesetzen sollte ein niedriger Preis die Nachfrage steigern. Vorausgesetzt, die Weltwirtschaft wächst und hat somit überhaupt einen Bedarf an mehr Öl. Dies ist derzeit nicht zu beobachten. Hinzu kommen die Fluktuationen am Währungsmarkt. Der Euro wertet derzeit gegenüber dem US-Dollar ab, befeuert noch durch das Anleiheprogramm der EZB. Gleichzeitig wachsen die positiven Indikatoren für eine gute wirtschaftliche Entwicklung in den USA. Der US-Dollar steigt. Da Rohöl in US-Dollar gehandelt wird, senkt ein starker Dollar wiederum den Ölpreis, während die Einkaufspreise für europäische Ölhändler steigen. 

Diese Bandbreite an Faktoren sind unter anderem zu bedenken, wenn es um eine Voraussage des Ölpreises in den kommenden Wochen und Monaten geht. Verlässlich ist derzeit keine Aussage. Es gibt zwar eine leichte preisliche Tendenz nach oben, die allerdings auch in dieser Woche immer wieder zunichte gemacht wurde - gut für Heizölkäufer, die auch weiterhin den Markt sowie die Entwicklung des Euro deutlich im Auge behalten müssen, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

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