Preiskampf vor und hinter den Kulissen

Vorhersagen über Rückgang bei Schieferölproduktion. Äußerung Putins zum Preiskampf.

07.11.2014

An den Vorzeichen des Ölmarktes hat sich bislang nur wenig geändert. Für den Heizölkunden gab es in dieser Woche wenig Veränderungen, das Auf und Ab des Preises wird uns noch eine Weile begleiten. Denn der Druck auf den Markt bleibt: hohes Angebot, wenig Nachfrage, Preiskampf gegen Schieferöl aus den USA. Laut Opec wird die Fördermenge nicht gedrosselt, demnach werden weltweit derzeit 1,5 Milliarden Barrel Öl gefördert als benötigt werden. Das schreibt das "Handelsblatt". Zudem erklärt das Blatt, warum die Opec nicht als einheitliche Institution im Sinne eines Kartells reagiert, sondern sich Fraktionen gebildet haben.

Und es wird weiter sprichwörtlich Öl ins Feuer gegossen: Nach Medienberichten der Wirtschaftswoche spricht die Opec mittlerweile sogar davon, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren weiter sinken wird - Zündstoff für die Beziehungen zwischen den Ländern in der Opec, die abhängiger von den Ölexporten sind als andere. Außerdem sagte die Organisation, dass die Schieferölproduktion in den USA abnehmen wird. Dies zielt politisch in Richtung der Investoren, die in die Schieferölproduktion Geld fließen lassen und schwächt das Vertrauen darin. Der Preiskampf wird auf vielfältige Weise geführt und der Heizölkunde profitiert derzeit davon.

Russlands Präsident Putin jedoch sieht auch andere politische Gründe hinter dem Preiskampf, so das "Handelsblatt". Die Äußerung des Präsidenten bleibt nebulös, doch es gibt schon längere Zeit Spekulationen darüber, dass durch den niedrigen Ölpreis natürlich auch die russische Wirtschaft ins Wanken kommt. Angesichts der derzeitigen Sanktionen des Westens sind weitere negative Impulse Gift für die Wirtschaft und den russischen Staatshaushalt. Demnach sieht Russland hinter dem Preiskampf eine Absprache zwischen Saudi-Arabien und den USA, um Russland zum Einlenken im Ukrainekonflikt oder in Syrien zu bewegen.

Investieren wird in den kommenden Monaten auch die EZB. Sie wird Pfandbriefe, Kreditanleihen und in letzter Konsequenz Staatsanleihen kaufen, um die derzeitige Krise abzuwenden. Dennoch hat sie bislang damit* nur Zeit kaufen können - die Banken geben weiter wenig Kredite aus. Für die Verbraucher bedeutet diese Geldpolitik, dass die Zinsen weiter sinken werden. Ein schwacher Euro kurbelt zwar die Außenhandels-Wirtschaft an, zeigt aber wenig Impulse für den Heizölpreis im Sinne des Verbrauchers. 

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