Raffinierien stellen sich um

Fördermengen sorgen dafür, dass Diesel und Heizöl nicht teurer werden. Kalter März sorgt für Nachkäufe bei Heizölkunden.

15.03.2013

Der Heizölpreis sinkt in geringem Maße, dabei steigt die Nachfrage leicht und die guten Konjunkturdaten sprechen ebenfalls dafür, dass sich Gasölprodukte wie Diesel und Heizöl eigentlich verteuern müssten – das ist jedoch nicht der Fall. Das liegt an der erhöhten Fördermenge. Die OPEC stellt in Aussicht, in den kommenden Monaten 300.000 Barrel mehr pro Tag zu fördern, denn die Raffinerien stellen sich auf die erhöhte Produktionskapazität für die Sommermonate ein und stellen derzeit von Heizöl auf Treibstoff um, berichtet Bloomberg.

Dass es nicht rasanter abwärts geht mit den Heizölpreisen, liegt an der aktuellen Wetterlage. So kalt war es im März seit langem nicht mehr, einige Verbraucher werden daher nachordern. Ob es weiter billiger werden wird, liegt am Verhältnis von Dollar und Euro – und das sieht derzeit eher ungünstig aus. Der Dollar gewinnt wegen positiver Arbeitsmarktdaten aus Washington vom vergangenen Donnerstag. WTI steigt somit weiter, erst eine deutliche Verbilligung der Pipeline-Transportkapazitäten könnte den Preis stabilisieren. Auch Brent-Öl könnte sich weiter verteuern und die damit im vergangenen Jahr eingeleitete Preisschere zwischen WTI und der Nordseesorte weiter vergrößern. Verantwortlich dafür könnte die erhöhte Nachfrage aus Asien sein. Das Interesse aus China an Nordseeöl ist groß, berichtet der britische „Independent“.

Nicht von ungefähr hat sich der chinesische Staatskonzern CNOOC in das größte britische Ölförderfeld eingekauft. Noch nie hat China so viel Brent-Öl importiert wie derzeit. Sein Energiehunger ist groß und wird weiter steigen, den Brent-Preis damit weiter hoch halten. Die Aktienmärkte zeigen indes keinen oder nur geringen Einfluss auf die Heizölpreise, hier bestimmt immer noch billiges Geld die Höchststände der Indizes, weniger die Rohstoffe. 

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