Ruhiger Jahresbeginn mit Niedrigpreisen

Kaum Impulse zum Jahresbeginn, die sich auf den Heizölpreis auswirken.

10.01.2014

Im neuen Jahr bleibt erst einmal alles beim alten: Die Heizölpreise bleiben niedrig. In den ersten Tagen gab es kaum Impulse, die den Markt für Heizöl in irgendeiner Weise beeindruckt hätten. Hinter den Kulissen, bei den marktbeeinflussenden Faktoren Rohöl, Gasöl und Euro war dagegen mehr Bewegung zu erkennen. Vor allem der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent brach gegen Ende der vergangenen Woche ein, weil sich Tuareg-Rebellen in Libyen entschlossen hatten, ihre Besetzung eines der größten Ölfelder in der Sahara einstweilen aufzugeben, berichtete Libya Business News. Trotzdem fließt noch immer kaum Öl aus dem Land nach Europa, weshalb sich die Märkte danach wieder beruhigten.

Die von den USA veröffentlichten Lagerdaten hatten in dieser Woche auch wenig Einfluss auf die Preise, weil die tatsächlichen Zahlen weitaus niedriger ausfielen als die vom API-Institut prognostizierten. Der strenge Frost in Teilen der USA könnte mittelfristig allerdings zu einem Anstieg des Gasölpreises führen, wenn das Land weitere Reserven zukauft. 

Auch der Euro stand massiv unter Druck. Die anspringende Konjunktur und die damit verbundene Entscheidung der US-Fed, die Anleihekäufe zurückzufahren, hinterlässt bei Devisenhändlern den Eindruck, der Dollar könnte wieder etwas knapper werden. Es wird wieder investiert, zu Lasten des Euro, der in dieser Woche vor allem durch die Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi gestützt werden sollte. Sein Statement: Weiter so. Die Niedrigzinspolitik der EZB bleibt, die Eurokrise auch, so die FAZ. Dies verabreichte der Währung zunächst einen Dämpfer, doch zum Wochenende hin steigt sie im Wert wieder leicht an.

Heizöl bleibt damit erst einmal so günstig wie lange nicht, mittlerweile liegt der Preis schon fast zehn Prozent niedriger als im Vorjahr - wer nachbevorratet, sollte das jetzt tun.

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