Sanktionen gegen Russland, Straßenkampf in Venezuela

Scharfe Töne zwischen Russland und dem Westen. Auswirkungen am Markt nach Absetzung Janukowitsch.

07.03.2014

In diesen Tagen hat sich der Konflikt um die Krim wieder ein wenig entspannt. Wirtschaftlich aber hängt einiges davon ab, welche Maßnahmen die westlichen Industrieländer ergreifen - wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland würden die Ökonomien beider Seiten empfindlich treffen, vor allem die Energiepreise könnten wegen der starken Gasexporte Russlands (laut Statista) nach Deutschland steigen. Noch aber gibt es nur leichte Sanktionen, Verhandlungen werden ausgesetzt, doch der Ton zwischen Russland und dem Westen bleibt unversöhnlich hart.

Hart bleibt auch Präsident Maduro in Venezuela. Der Nachfolger von Hugo Chavez kämpft mit dem Missmanagement der letzten Jahrzehnte und kann es selbst nicht richten. Entsprechend wütend ist die Bevölkerung, die die Inflation nicht mehr hinnehmen will. Straßenschlachten sind an der Tagesordnung, ja es könnte gar ein wirtschaftlicher Kollaps drohen, mutmaßt die "Neue Zürcher Zeitung". Das Öl tröpfelt nur noch in Richtung USA, obwohl das Land auf reichen Ressourcen sitzt - allein, die Regierung scheut die Investitionen, um diese auszubeuten, mutmaßt der "Economist". Auch hier droht dem Rohölmarkt neues Ungemach, sollte Venezuela nicht zur Ruhe kommen und die Krise auch auf die Ölwirtschaft übergreifen.

Auch Libyen kann sich nicht berappeln, die Ölindustrie kommt nicht auf die Beine, von Exporten ganz zu schweigen, meldet CNBC. Hier liegt die tägliche Ölausbeute noch geringer als die Ausfuhrzahlen Venezuelas, sie fielen von 1,4 Millionen Barrel im vergangenen Sommer auf gerade mal knapp 300.000 Barrel zurzeit.

Insgesamt aber hat sich der Ölmarkt nach den Schrecksekunden rund um die Absetzung des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch und der faktischen Machtübernahme russischer "Selbstverteidigungskräfte" auf der Krim etwas beruhigt. Die Preise deuten wieder Richtung Keller und Heizöl könnte weiter preislich nachgeben, zumal die Witterung dafür günstig ist.

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