Sanktionen verschärft, Argentinien insolvent

Krisen von unterschiedlicher Natur nehmen nur wenig Einfluss am Ölmarkt. Dafür reagiert die Börse.

01.08.2014

Der Ölmarkt zeigte sich in dieser Woche wenig beeindruckt von Krisen, die Risikoaufschläge sind gering. Allerdings sind die Krisen auch vielfältiger Natur: Im Nahen Osten bedroht die Islamistenorganisation Isis die irakische nationale Integrität, Israel bombardiert den Gazastreifen, um die Hamas zu schwächen. Libyen kommt ebenfalls nicht zur Ruhe. Dort haben die Kämpfe nun auch in der Hauptstadt Tripolis begonnen und eine

Der Aktienmarkt dagegen reagiert und schließt den Börsenmonat im Minus. Hier haben die Sanktionen gegen Russland voll durchgeschlagen. Insbesondere die deutschen Maschinenbauer trifft es, sie haben voll auf das Russlandgeschäft gesetzt, wie das Manager Magazin berichtet.. Die Wirtschaft dort aber schwächelt, vor allem der Rubel ist schwach, außerdem könnten nun weitere Aufträge wegbrechen, weil russische Firmen lieber auf chinesische Partner setzen. Die Belastungen für die europäische und insbesondere deutsche Wirtschaft werden also steigen.

Für den Export sieht die Situation eigentlich rosiger aus, denn der Euro zeigt sich verhältnismäßig schwach. Erwartet wird eine Zinswende in den USA, die Fed könnte mittelfristig den Zins wieder anheben und dadurch den US-Dollar wieder attraktiver machen. Das schwächt natürlich die Position des Euro, der derzeit den tiefsten Stand seit acht Monaten verzeichnet. Fed-Chefin Janet Yellen sagte, wenn sich die Arbeitslosenzahlen weiter in diesem Maße senken lassen, könnten die Zinsen früher als erwartet erhöht werden und höher als erwartet ausfallen. Dass dies möglicherweise erst im kommenden Jahr passieren wird, zählt im Augenblick für den Anleger wenig, allein die Aussicht reicht, um den Dollar zu beflügeln.

Positive Signale sendet die Fed jedoch weiter, indem sie ihre Anleihekäufe weiter zurückfährt, so das Wall Street Journal. Bleibt der Euro durch die Entwicklung unter Druck, bleiben Importe teuer und damit verteuert sich auch der Heizölpreis.

Die drohende Staatspleite von Argentinien hat allerdings bisher den Ölmarkt nicht tangiert, den Aktienmarkt dagegen sehr. Der Staat verweigert die Rückzahlung von 1,5 Milliarden US-Dollar an zwei US-Hedgefonds - würde er zahlen, würden dadurch vertraglich festgelegt auch 120 Milliarden US-Dollar an andere Gläubiger fällig. Auf dem Papier ist Argentinien damit insolvent. Insbesondere spanische Banken, die in Argentinien sehr engagiert sind, könnten dadurch wieder in Schieflage geraten - und damit erneut die europäische Finanzwirtschaft.

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