Schluss mit US-Geldflut - in einem Jahr

Obama und Putin uneinig. Neuer Iran-Präsident Rohani könnte für Entspannung bei den Preisen sorgen.

21.06.2013

Die US-Fed wird ihre lockere Geldpolitik beibehalten - und trotzdem reagierten die Händler an den Börsen heftig, die Kurse purzelten, die Rohölpreise folgten dem Trend. Bernard Bernankes Ankündigung, die Anleihenkäufe der Notenbank langsam zurückzufahren und im kommenden Jahr einzustellen, reichte für eine solche Reaktion - den Verbraucher freut's, denn die Bedingungen sind günstig, dass die Preisstürze an die Heizölpreise weitergeleitet werden.

Die Entscheidung der US-Notenbank war das beherrschende Thema dieser Woche, gemunkelt wurde darüber schon seit Langem, die Gewissheit war für DAX und Ölpreis schmerzhaft, während die Heizölkunden auch wegen eines wieder stabilisierten Euro mit fallenden Preisen rechnen können. Die Geldschwemme, die Spekulation förderte, wird allerdings erst 2014 komplett eingestellt, bis dahin bleiben die Effekte billigen Geldes auch für den Ölmarkt erhalten.

Deutlicher Unsicherheitsfaktor und damit weiter eingepreist bleibt der Syrienkonflikt. Auf dem G-8-Gipfel in Enniskillen konnten sich US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin auf keine gemeinsame Linie einigen - Russland liefert weiter Waffen an das Assad-Regime, unter anderem, weil es wohl ansonsten seinen letzten Mittelmeerstützpunkt in Syrien verlieren würde. Die USA denken nun über Waffenlieferungen an die Rebellen nach.

Irans neuer Präsident Rohani könnte immerhin für eine leichte Entspannung im Preisgefüge sorgen. Doch über die Außenpolitik im Iran bestimmt Ayatollah Chamenei. Rohanis Spielraum sei begrenzt, meldet die Deutsche Welle, doch sei seine Wirkung auf den Westen eine deutlich positivere als die seines Vorgängers und Provokateurs Ahmadinedschad. Hier könne wieder Vertrauen in den Atomverhandlungen geschaffen werden. 

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