Schnee fällt, die Zinsen nicht

Präsident Obama beschließt Sparplan. Abwarten auf Reaktionen am Ölmarkt. Arbeitslosenzahlen in Frankreich und Spanien steigen.

08.03.2013

Glaubt man den Meteorologen, werden die nächsten Tage wieder winterlich. Bis Samstag soll der erneute Kälteeinbruch über Nordsee und Brandenburg bis in die Mittelgebirge vorankommen, mit teilweise heftigem Schneefall oder gefrierendem Regen. Wer noch Heizöl benötigt, freut sich derzeit über recht niedrige Preise. Ob sie das Tief von unter 86 Euro pro 100 Liter (bei Abnahme von 3.000 Litern an eine Verbraucherstelle) von Januar unterbieten können, ist jedoch fraglich. Geringere Nachfrage hatte den Preis in den Keller geschickt, er könnte jedoch nun durch den sogenannten Märzwinter wieder in die Höhe schnellen. 

Die Lage auf den Weltmärkten zeichnet weiter ein uneinheitliches Bild: Entscheidend für den US-Ölmarkt werden die mittelfristigen Auswirkungen des Sparplanes sein, der kürzlich von Präsident Barack Obama inkraft gesetzt wurde. Noch erfreut sich der Dow Jones eines kräftigen Höhenrausches, dies jedoch vor allem durch eine historische Niedrigzinspolitik der US-Notenbank. Auch die Eurozone zeigt sich hoffnungsvoll, die schwierige Finanzkrise im Griff zu haben – die Signale der Europäischen Zentralbank sollen in diese Richtung weisen. Der Zinssatz von derzeit 0,75 Prozent, zu dem sich Geschäftsbanken bei der EZB im Augenblick Geld leihen können, wird nicht weiter gesenkt, sofern die Konjunkturdaten stabil bleiben, so das Handelsblatt. Dennoch kämpft Europa, insbesondere Frankreich und Spanien, mit steigenden Arbeitslosenzahlen, und dies könnte den USA ebenfalls bevorstehen. 

Kaum Auswirkungen auf den Markt hatte dagegen der Tod von Hugo Chavez, des Präsidenten Venezuelas. Und die verstaatlichte Ölindustrie des Landes, das über die größten Erdölvorräte der Welt verfügt, wird sich auch in naher Zukunft nicht weiter öffnen, mutmaßt Wallstreet Online. Ob es Auswirkungen auf den internationalen Ölmarkt wegen des anhaltenden Atomstreits zwischen Washington und Teheran oder der aktuellen Drohgebärden Nordkoreas geben wird, zeigt die kommende Woche.

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