Schwaches China und schwacher Euro

Geringer Ölkonsum in China, bewirkt mehr Öl am Weltmarkt und lässt die Preise sinken.

04.04.2014

Die Weltwirtschaft stand in dieser Woche an erster Stelle des Marktfokus. Insbesondere die schwache Konjunktur in China macht den Anlegern Sorgen, sagt das Handelsblatt, sorgt aber weiter für einen geringen Ölkonsum in der Volksrepublik. Entsprechend mehr ist auf dem Weltmarkt vorhanden, der Preis günstig. Gegendruck erzeigt allerding der schwächelnde Euro. Nach einer erneuten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) kam diese überein, den Leitzins nicht zu erhöhen - trotz anhaltend niedriger Inflation und einem im Vergleich zum Dollar starken Euro, der Exporte verteuert.

Dieser in den letzten Jahren der Finanzkrise stetig gestiegene Euro ist gleichzeitig ein Segen für Importe, also auch für Rohöl aus dem Ausland. Er hält den Heizöl-Preis auf Tiefstand. Die vorhandenen Ölmengen könnten sich möglicherweise demnächst weiter erhöhen und damit weiter Druck auf den Brentpreis ausüben: Laut Al Jazeera haben sich Regierung und Rebellen unter dem Eindruck des von den USA aufgebrachten Öltankers offenbar geeinigt. Sollte diese Einigung Bestand haben, könnte Libyen wieder deutlich mehr Öl exportieren, auch nach Deutschland. Von zuvor mageren 150.000 Barrel könnte sich der Export auf 700.000 Barrel erhöhen.

Wie gelähmt scheint dagegen nach wie vor die Regierung in Venezuela, die gegen Demonstranten und sinkende Ölproduktion kämpft. Eine Einsicht in die ökonomischen Probleme von Venezuela und dem Öl-Staatskonzern PDVSA sowie die unterschiedlichen Herangehensweisen in Südamerika an Ölinvestitionen gibt ein Artikel von Oilprice.com. Dieser Konflikt wird den südamerikanischen Ölmarkt jedoch weiter bestimmen und die Weltmarktpreise beeinflussen, ebenso wie die noch nicht ausgestandenen Krimkrise.

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