Sorgenkinder Euro und Libyen

Überangebot an Öl in den USA sorgt für sinkende Preise. Margen im Raffeneriegeschäft macht Ölkonzernen sorgen.

01.11.2013

In dieser Woche hat der DAX die 9.000-Punkte-Marke geknackt - es ist weiter genügend frisches Geld im System, die Zinsen für Aktien stehen besser als die anderer Anlegeformen. Wie lange dieses System weitergehen kann, wissen nur die Notenbanken, die ihre Hand am Geldhahn haben. Zugedreht wird allerdings noch nicht, zu vage sind noch die positiven Vorzeichen vor den Konjunkturberichten. Immerhin hat sich China wieder berappelt und weist wieder deutlich besser gelaunte Einkaufsmanager aus. 

Weniger gut gelaunt zeigen sich die Ölmärkte: Das Überangebot in den USA drückt auf den Preis von WTI. Zudem klagen die Ölkonzerne über schwindende Margen im Raffineriegeschäft, wie die ARD berichtete. In Europa steigt dagegen der Preis für hochwertiges Brent, weil erneut in Libyen Probleme bei der Ausfuhr des Rohöls aufgetreten sind: Berber haben einen wichtigen Ölverladehafen besetzt und drängen auf mehr politische Mitspracherechte bei der ohnehin eher machtlosen Regierung in Tripolis. Ohnehin scheint Libyen weiterhin ein Unruheherd zu bleiben, wie ein Dossier der Deutschen Welle zeigt. Risikoaufschläge bleiben damit ebenfalls hoch.

Heizöl bleibt mit dieser Entwicklung zunächst auf preislich steigendem Niveau, natürlich auch wegen der einsetzenden kalten Witterung, die die Nachfrage treibt. Dennoch bleibt der Brennstoff gut zehn Prozent günstiger als noch vor Jahresfrist. Hinzu kommt allerdings zum Wochenende auch die niedrige Inflation, die den Eurokurs derart stark unter Druck setzte, dass er auf ein Zweiwochentief fiel. Zudem notiert der Dollarkurs wieder fester, was den Euro zusätzlich schwächte. Mit kurzfristig günstigerem Heizöl kann also nicht gerechnet werden.

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