Spannungen auch nach Ukraine-Wahl

Neuer Präsident in der Ukraine haben wenig Auswirkungen auf den Ölpreis. Weiterhin Konflikte in Libyen.

30.05.2014

Die Ölpreise reagieren in dieser Woche wenig auf die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine. Die erhoffte Befriedung des Konfliktes jedoch will sich nicht einstellen, im Gegenteil: Petro Poroschenko, der neue Präsident, hat angekündigt, weiterhin nicht mit den Separatisten verhandeln zu wollen. Moskau hingegen will die Wahl anerkennen, doch noch haben beide Seiten keine Gespräche aufgenommen. Derweil schwelt der Konflikt weiter und könnte bei weiterer Eskalation auch den Ölpreis noch einmal in die Höhe treiben. Ein abgeschossener Hubschrauber, in dem zwölf ukrainische Soldaten starben, und angebliche Söldner aus dem Kaukasus auf Seiten der Separatisten, so die "Zeit", könnten diese Eskalation weiter vorantreiben. Im Gegenzug meldet auch das kremlnahe Organ "Stimme Russlands", dass sich ukrainische Söldner an den Kämpfen gegen Separatisten beteiligen.

Gedämpft wurde der Ölpreis zudem von dem weiterhin ungelösten Konflikt in Libyen. Rebellengruppen, die die Wahl von Ministerpräsident Mateeq für illegal halten, besetzen wichtige Verladehäfen. Noch immer kommt die Ölproduktion nicht in Gang, zumal nun auch einer der Generäle der libyschen Armee, Khalifa Haftar, sich gegen die Regierung gestellt hat. Dies kostete Libyen seit Juli 2013 umgerechnet mehr als 12,8 Milliarden Euro, so ein Sprecher der libyschen National Oil Corporation in London. Derzeit stehe die Landesproduktion bei etwa einem Fünftel der möglichen Produktionsmenge, schreibt die International Business Times.

Indessen kommt die US-Konjunktur kaum in Schwung. Experten machen den vergangenen Winter dafür verantwortlich, dass die Wirtschaft sogar um ein Prozent geschrumpft ist. Dies meldet das Wall Street Journal. Eine derartige Entwicklung ist Wind unter den Flügeln des Euro. Dieser pendelte sich nach einem kurzen Höhenflug wieder bei 1,36 US-Dollar ein. Die Währungshüter der EZB haben den Euro jedoch weiter im Visier: Eine starke Währung bremst den Export und verhindert den Aufschwung. Im Juni könnten weitere Maßnahmen anstehen, die den Euro verbilligen und die Kreditbereitschaft der Banken erhöhen.

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