Überangebot steigt weiter

Produktion im Irak nimmt zu. Opposition für Stürzung Maduro in Venezuela.

06.05.2016

Die Nachrichtenlage zeigt, dass das Überangebot wieder zunimmt, weil die irakische Produktion zugenommen hat. Ob sich dies angesichts der schwierigen politischen Lage weiter fortsetzen wird, bleibt abzuwarten. Denn das Land befindet sich seit einigen Tagen in einer schweren Krise, so der Deutschlandfunk. Dort haben Regierungsgegner die sogenannte Grüne Zone in Bagdad gestürmt. Unter der Führung eines schiitischen Predigers haben sie das Parlament verwüstet und Abgeordnete geschlagen. Das könnte die Lage in dem ohnehin immer schwieriger zu regierenden Land weiter verschlechtern und der irakischen Ölförderung einen Dämpfer versetzen. Auslöser der Krise war der Plan des Ministerpräsidenten, seine Regierung mit Technokraten statt nach Parteien oder Religionen zu besetzen.

Auch das Ölförderland Venezuela steckt weiter in einer tiefen Krise. Mit einem Referendum will die Opposition Präsident Maduro stürzen, den sie für die schlechte Wirtschaftslage im Land verantwortlich macht. Vor allem die Energieknappheit macht Venezuela zu schaffen. Mittlerweile leidet die Wirtschaft unter einer dreistelligen Inflationsrate, meldet die "Zeit". Neuwahlen könnten 2017 in dem Land abgehalten werden. Auch in Libyen bleibt die Lage heikel - die Regierung im Osten des Landes will das Ölverladen auf Tanker blockieren, bis alle Ölexporte über eine Gesellschaft abgewickelt werden, die von dieser Regierung kontrolliert werden, heißt es laut dem Wall Street Journal.

Mittlerweile ist der Dollar angeschlagen. Das nützt dem Euro, dermit seinem höheren Kurs Ölkäufe, die in Dollar abgerechnet werden, unterstützen könnte. Der neue Höchststand des Euros seit Monaten kann der Europäischen Zentralbank nicht gefallen. Niedrige Zinsen und lockere Geldpolitik sollten ihn eigentlich schwächen, um Exporte anzukurbeln. Doch das passiert nicht, im Gegenteil. Die Anhebung des Leitzinses in den USA sollte gleichzeitig den Dollar stärken. Auch dies passiert nicht. Der Markt reagiert also nicht wie erwartet, so das Handelsblatt.

Erwartbar dagegen ist weiterhin der Einbruch des Gewinns vieler Ölkonzerne. Shell zum Beispiel meldet im ersten Quartal einen Gewinneinbruch um 58 Prozent auf nur noch 1,5 Milliarden Dollar, so das Handelsblatt. Die Devise heißt "Weiter sparen", solange der Preis so niedrig ist. Dazu gehört auch ein massiver Stellenabbau, der 10.000 Arbeitsplätze treffen könnte, heißt es.

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