Unsicherheit über Haushaltslage in den USA bestimmt die Märkte

Dax steigt, Rohölpreis sinkt. Weltwirtschaftliche Lage könnte bald für einen Anstieg des Ölpreises sorgen.

07.12.2012

Der Dax steigt scheinbar unaufhaltsam, der Rohöl- und Heizölpreis sinkt dagegen seit Wochenfrist stetig. Heute wurde der Vorjahrespreis dann auch tatsächlich unterschritten.

Dabei stehen die Zeichen aktuell an sich besser für die weltweite Wirtschaft, was wiederum für einen Anstieg der Rohstoffpreise und damit auch der Ölpreise sorgen sollte.

Chinas Wachstum hat wieder Fahrt aufgenommen und das Reich der Mitte bleibt weiterhin politisch stabil, nach dem erst kürzlich vollzogenen Führungswechsel. China benötigt daher weiterhin in gewohntem Ausmaß Waren, Dienstleistungen und Ressourcen und das kurbelt die Wirtschaft weltweit entsprechend an.

Auch die Nachricht, die USA befänden sich angeblich auf dem Weg zu einer Einigung im Haushaltsstreit wurde an den Märkten zunächst positiv aufgenommen. Und Europa scheint sich ebenfalls langsam aus der Krise zu befreien, wobei das Eis zwischen den Geberländern und den Schuldnern noch nicht wirklich gebrochen ist und immer noch in vielen Punkten Uneinigkeit herrscht. Dennoch das Risiko eines Auseinanderbrechens der Eurozone ist heute deutlich geringer als noch vor Jahresfrist.

Dass der Ölpreis auch für Futures dennoch sinkt, lässt zweierlei vermuten: Nämlich, dass die Investoren an den Märkten den guten Nachrichten nicht trauen und dass sie die verfügbare Liquidität derzeit lieber in Aktien als in Rohstoffen anlegen, weil hier mehr Rendite zu erwarten ist.

Es bleibt festzuhalten, das größte Risiko für die Weltwirtschaft stellt die Lage in den USA dar. Kommt keine Einigung zustande, dann werden dem Markt automatisch über 600 Milliarden Dollar über Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen entzogen. Die führenden Wirtschaftswissenschaftler sind sich einig, das würde die USA in eine Rezession stürzen und wie immer würde der Rest der Welt mehr oder weniger mitgerissen.

Es ist wahrscheinlich, dass dieser Unsicherheitsfaktor wie ein Damoklesschwert über den Rohstoffmärkten hängt und die Preise bestimmt. Also, noch vier Wochen und wir haben Gewissheit in welche Richtung sich der Markt entwickelt. 

Bleibt abschließend anzumerken, dass man sich, will man eine Vorhersage wagen, natürlich fragen muss, ob die Politik in den USA wirklich bereit ist, Selbstmord zu begehen?

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