US-Haushaltsstreit noch mit wenig Wirkung

Keine Impulse aus den USA und London, die den Preis für Rohöl beeinflussen könnten. IWF-Chefin befürchtet Schäden.

04.10.2013

Der Übergangshaushalt in den USA ist nicht verabschiedet, die Wirtschaftsmacht taumelt: Seit Tagen verhandeln Republikaner und Demokraten über einen Ausweg, aber die Fronten sind verhärtet. Vor allem die erzkonservative Tea-Party-Bewegung in den Reihen der Republikaner verhindert einen Ausgleich der Interessen, sie verlangen, dass Präsident Obama seine Gesundheitsreform zurücknimmt. Dementsprechend ist der Staat derzeit nicht in der Lage, Bundesbehörden mit Geld zu versorgen, die Aussichten seitens des Marktes aber sind trotz allem überraschend gut, der Preis für die Leitsorten bewegt sich von der Wochenmitte an eher seit- als talwärts.

Das gleiche gilt für den Gasölpreis, auch von der Londoner Börse gibt es keinerlei Impulse für steigende oder weiter sinkende Heizölpreise, eine Tonne kostet seit zwei Tagen um 924 US-Dollar. Je länger der Streit andauert, desto größer ist die Chance für einen weitreichenden Preisrückgang. Schon jetzt profitieren Heizölkunden von einem schwachen US-Dollar. Der Euro zieht an und hat nach Angaben des Handelsblattes sogar das Jahreshoch im Blick. 

IWF-Chefin Lagarde aber mahnt bereits, den Streit so schnell wie möglich beizulegen, die Weltwirtschaft könnte durch einen lang anhaltenden Konflikt im Kongress der USA Schaden nehmen, so die Deutsche Welle. Angesicht einer noch immer stotternden europäischen Konjunktur wäre eine zweite Rezession am anderen Ende des Atlantiks für die Wirtschaft sicher nicht wünschenswert, zu unsicher sind die Konjunkturdaten aus der Eurozone. Immerhin hat dort die italienische Regierung den Polit-Hasardeur Berlusconi überstanden, das Parlament die Regierung eines krisengeschüttelten Landes bestätigt und damit stabilisiert. Das lässt auch den Markt hoffen.

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