US-Notenbank legt sich nicht fest

Hohe Notierungen aufgrund von US-Lagerabbauten, lassen Preis fallen. Positive Börsenstimmung zum Ende der Woche.

02.08.2013

Ähnlich wie das Wetter diese Woche war das Auf und Ab an den Börsen in dieser Woche, angefangen bei fallenden Ölpreisen Anfang der Woche, gefolgt von einer heißeren Phase gegen Wochenende. Grund für den leichten Preisverfall waren sicherlich die zu hohen Notierungen, die sich durch den Lagerabbau in den USA ergaben - von einem Ölengpass waren die USA trotz sinkender Pegel in den Tanks meilenweit entfernt. Entsprechend korrigierte sich der Preis, insbesondere des US-Leichtöls, Anfang der Woche nach unten. 

Zweiter wichtiger Punkt bleibt nach wie vor die Politik der US-Notenbank, die sich nach wie vor nicht auf einen Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik festlegen will. Nervös schielen die Händler jede Woche auf die Äußerungen von Fed-Chef Bernanke, der die in Umlauf befindliche Geldmenge langfristig reduzieren könnte. Doch noch laviert die Fed, bleibt skeptisch gegenüber der US-Konjunktur trotz anhaltend freundlicher Zahlen. 

Der Euro hat sich dagegen wacker gehalten, vermag damit jedoch nicht zu verhehlen, dass die Börsenstimmung am Ende der Woche deutlich positiv ist und auch weiterhin kräftig in Rohöl investiert wird. Die Rohölpreise steigen schneller, als es die Währung kompensieren kann. Entsprechend steigen auch die Heizölpreise nach einer Schlappe wieder an und nähern sich seit 31. Juli wieder einer Marke von 87,50 Euro im Deutschlandmittel (Preis für 100 Liter bei Abnahme von 3000 Litern an eine Verbraucherstelle). 

Diese kurzfristig gute Stimmung täuscht jedoch kaum darüber hinweg, dass die großen Ölmultis weltweit mit sinkenden Produktionszahlen zu kämpfen haben und im Spannungsfeld zwischen einer hohen Dividende für die Aktionäre und hohen Investitionskosten in das Erschließen neuer Ölvorkommen stehen - auf sie kommen in den kommenden Jahren deutliche Herausforderungen zu, wie das Handelsblatt berichtet.

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