US-Wirtschaft erholt sich, OPEC berät über Fördermengen

Risikoaufschläge aufgrund des Syrien-Konfliktes und hohe Lagerbestände in den USA lassen Preise schwanken.

31.05.2013

In dieser Woche ging es an den Ölmärkten auf und ab. Nachdem die Preise zu Wochenbeginn durch freundliche Aktienmärkte und die Risikoaufschläge aufgrund des Syrien-Konfliktes gestiegen waren, sanken sie zum Wochenende wieder - diesmal wegen weiterhin hoher Lagerbestände in den USA, schwacher Arbeitsmarktdaten und infolgedessen eines nachgebenden Dollarkurses.

Dennoch scheint sich die Wirtschaft in den USA weiter zu erholen, das Wachstum liege derzeit bei 2,4 Prozent, berichtet die Deutsche Welle - und das Wachstum sei stabil. Entsprechend mutmaßen viele Börsenhändler, dass die US-Fed die milliardenschweren Anleiheankäufe bald aussetzen wird. Damit würde der Geldhahn wieder zugedreht werden und die Goldgräberstimmung an den Börsen würde gedämpft - und damit auch der Ölpreis.

Der Risikofaktor Syrien bleibt allerdings nach wie vor bestehen. Russland will nun Kampfjets an das Regime in Damaskus liefern, was den Konflikt zusätzlich anheizen wird und die Opposition wie auch das Nachbarland Israel mächtig unter Druck setzt. Die Sorge um eine Ausweitung des Konfliktes auf den Libanon oder gar Israel wächst, und auch diese ist weiterhin eingepreist.

Wie es kommende Woche weitergeht, liegt vor allem an der Organisation der erdölfördernden Länder OPEC. Mit Spannung erwarten die Händler das OPEC-Treffen in Wien an diesem Freitag. Allgemein wird nicht erwartet, dass die Ölförderstaaten ihre Förderquoten senken wollen, so die Businessweek. Wichtiger erscheint, dass es Uneinigkeit über die Reaktion auf gestiegene Ölfördermengen in Nordamerika, also USA und Kanada gibt. Zudem will der Irak mehr Öl fördern und drohte im Vorfeld des Treffens mit einem Austritt aus der OPEC, sollte diese der Forderung nicht nachgeben. Stoff für Diskussionen bleibt also genügend.

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