Warten auf den Zinsentscheid

Niedriger Ölpreis wirkt sich auf die Wirtschaft in Deutschland aus. Noch keine Zinsentscheidung in den USA.

15.05.2015

Der Dax ist in Feiertagslaune und dürfte heute nach guten Vorgaben vom gestrigen Feiertagshandel an der US-Wall-Street wieder steigen. Die Stimmung ist aktuell recht gut in Deutschland, die Ölpreise niedrig - gut für die Wirtschaft. Noch immer ist Heizöl 18 Prozent günstiger als im vergangenen Jahr. Doch die Zeiten der absoluten Tiefstpreise scheinen erst einmal vorüber. Trendsetter am Rohölmarkt ist allerdings keine internationale Krise, sondern die US-Fed.

Die amerikanische Notenbank will in diesem Jahr die Zinsen wieder anheben, sofern die Konjunktur mitmacht. Dies könnte das Vertrauen in den Dollar stärken und Investoren aus dem Euro abziehen. Noch ist keine Trendwende in Sicht. Grund dafür ist nach wie vor der starke Dollar, der auf die Exportzahlen drückt. Doch auch Deutschland scheint nicht über den Berg. Nur magere 0,3 Prozent Wachstum verzeichneten Ökonomen im ersten Quartal. Dies berichtet die "Welt". Grund dafür könnte die Konjunkturschwäche in Abnehmerländern deutscher Exporte sein, wozu auch Russland gehört.

Dennoch bleibt die Ausgangslage eher günstig. Der schwache Euro, der Exporte fördert, bleibt Heizölkäufern natürlich ein Dorn im Auge. Denn der bedeutet, dass Händler tiefer in die Tasche greifen müssen, um den Heizstoff zu bezahlen. Sollte sich nun der Zinsentscheid der US-Fed weiter hinauszögern, könnte dies die Investoren wieder zurück in den Euro ziehen. Wohl und Wehe aber hängt an der europäischen Konjunktur. Verschlechtert sich diese, wandern Investoren eher zum Dollar. Der Euro sinkt und damit auch die Kaufkraft der deutschen Ölhändler. 

Je mehr die US-Fed jedoch die Zinsentscheidung hinausschiebt, desto unsicherer werden Investoren in den Dollar. Dies bestätigt auch das "Handelsblatt". Eine schwierige Gesamtlage, in der sich die Notenbanken, übrigens auch die EZB, befinden. Der extrem mit Geld geflutete Markt reagiert auch extrem auf Eingriffe. Bewiesen haben dies kürzlich erst die Staatsanleihen, die einen rasanten Kursrutsch erlebten. 

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