Wenig Spielraum nach oben

Unternehmen stecken in Kreditklemme. Mitarbeiterentlassungen sind die Folgen.

30.01.2015

Am Ölmarkt hat sich in dieser Woche relativ wenig Spielraum nach oben ergeben, Brent und WTI sind anfangs ein wenig teurer geworden. Mittlerweile geht es jedoch preislich wieder bergab. Die Nordseesorte zeigt sich jedoch etwas stabiler als WTI, das in dieser Woche deutlicher verlor. Noch gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass die Talsohle des Preisgefälles erreicht ist, ebensowenig wie für ein Einlenken der US-amerikanischen Fracking-Wirtschaft. Dennoch sind bereits viele Unternehmen betroffen, sie stecken in Kreditklemmen, entlassen Mitarbeiter. Auch die Zulieferindustrie spürt den Druck, Bohrprojekte werden verschoben oder gleich storniert.

Weitere Meldungen, die die Branche in dieser Woche umtrieben, sind der Veruntreuungsskandal in Brasilien sowie die zurückgefahrenen Investitionen von Shell. Der brasilianische, staatlich kontrollierte Konzern Petrobras soll Schmiergelder unter anderem für Bauaufträge erhalten haben. Mehr als 700 Millionen Dollar sollen dabei geflossen sein, teilte die Staatswanwaltschaft mit, und dies in nur einem Konzernbereich. Auch andere seien betroffen, so das Handelsblatt.

Shell meldet derweil, dass der Konzern seine Investitionen aufgrund des niedrigen Ölpreises zurückfährt. Die Aktien gaben daraufhin nach. Der niedrige Ölpreis ist dagegen ein Segen für die Konsumenten. Auf Dauer belastet er jedoch die Inflation - und die ist in Deutschland erstmals seit 2009 wieder ins Minus gerutscht, so die Frankfurter Allgemeine. Die Deflation ist in Deutschland angekommen, aber wahrscheinlich nicht dauerhaft, glauben Experten. Für Notenbanker wäre das in der Tat eine Katastrophe, würde sich die niedrige Teuerungsrate festsetzen.

Der Heizölpreis hat sich nach den Schwankungen dieser Woche insgesamt gefangen und zeigt ebenfalls wenig Ausschläge nach oben und unten. Schwankungen am Devisenmarkt haben die Bewegungen der Preise größtenteils abgefangen, ein Trend, der sich auch in der kommenden Woche weiter fortsetzen könnte.

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