Wochenrückblick und Ausblick auf 2013

Höchststand für Euro seit acht Monaten. Wahl zum neuen Generalsekretär der OPEC gescheitert.

21.12.2012

Das Ausbleiben von schlechten Neuigkeiten in den letzten Wochen wird zunehmend so interpretiert als gäbe es nur noch gute Nachrichten. Das treibt die Preise für Rohstoffe und Aktien weiter an. Zumal diese Anlageformen aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik weiterhin als attraktive Alternative zu Staatsanleihen und anderen niedrig verzinsten Investments erscheinen.

Es wird aktuell mehr oder weniger stillschweigend davon ausgegangen, dass die USA die Fiskalklippe umschiffen, dass Griechenland seine Schuldenkrise bewältigt, dass China weiter wächst und dass nicht noch weitere Staaten in Europa unter einem Rettungsschirm in Sicherheit gebracht werden müssen.

So erreichte der Euro am Mittwoch dieser Woche den höchsten Stand seit acht Monaten und der DAX schloss sogar auf einem Fünfjahreshoch.

Ebenfalls am Mittwoch trafen sich die Vertreter der OPEC und wollten an sich einen neuen Generalsekretär wählen, konnten sich jedoch nicht einigen. So bleibt weiterhin der alte Chef im Amt. Gedeutet wird das als Uneinigkeit.

Kein Wunder, die USA wollen und werden in den kommenden Jahren weitaus mehr Öl fördern und so zum weltweit größten Produzenten aufsteigen. Das sieht die OPEC natürlich kritisch, denn die Ausgaben zur Beruhigung der Bevölkerung, besonders in Saudi-Arabien, sind hoch und die Situation in der Region alles andere als stabil. Starke Konkurrenz aus den USA ist daher nicht gerne gesehen, man wird den Preis hochalten wollen und gegebenenfalls Förderquoten kürzen. Oder auch nicht, denn über dieses Thema herrscht bei den 12 Mitgliedsstaaten eine fast schon historische Uneinigkeit.

Es sind daher 2013 durchaus stärkere Schwankungen am Ölmarkt zu erwarten. Auch wenn langfristig die Förderkapazitäten vor allem in den USA wachsen und damit in den kommenden Jahren ein stabiler oder sogar fallender Ölpreis erreicht wird, die geopolitische Situation sieht aktuell noch anders aus. So rechnen viele Analysten 2013 wieder mit höheren Preisen für den Rohstoff Öl und das wird sich leider auch auf die Verbraucherpreise auswirken.

Das Comoil Team wünscht Ihnen ein frohes und erholsames Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Wir bedanken uns für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und freuen uns, wenn Sie auch 2013 wieder zu uns kommen, wenn Sie es zu Hause oder in Ihrem Betrieb schön warm haben wollen.

Mit besten Grüßen 
Ihr Comoil Team

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