Zu viel Öl lässt Preise purzeln

Trotz Lagerabbau USA im Öl-Überschuss, OPEC fördert darüber hinaus scheinbar zu viel Öl. Die Preise sinken.

13.12.2013

Die US-Regierung scheint sich mit dem Kongress auf einen nachhaltigeren Kompromiss im Haushaltsstreit geeinigt zu haben. Dies sowie gute Arbeitsmarktzahlen nähren die Gerüchte, dass die Anleihenkäufe der US-Fed in absehbarer Zeit zurückgefahren werden könnten, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung". Dies könnte wieder Schwung in den teilweise erlahmten Ölhandel bringen, der unter anderem auch von billigem Anlagegeld profitiert.

Erlahmt ist der Markt deshalb, weil die im Augenblick für den Markt verfügbaren Ölmengen die Preise in Schach halten - die USA hat trotz Lagerabbauten genügend, während die OPEC-Staaten offenbar zu viel fördern. Im Augenblick diskutiert das Kartell, wie es diese Ölmengen wieder drosseln kann, denn sinkende Einnahmen bedeuten sinkende Haushaltsbudgets in den Förderländern. Saudi-Arabien hat bereits deutlich gemacht, dass es nicht alleine seine Fördermengen zurückfahren will, so das Wall Street Journal. Bislang war das Land ein sogenannter Swing Producer, sprich das Korrektiv der Gesamtfördermenge - wurde weniger benötigt, förderte Riad weniger. Doch in dieser Rolle sieht sich das Land nicht mehr, wohl auch bedingt durch den Ungehorsam anderer Staaten: Irak dagegen will seine Fördermengen sogar ausweiten - dort fehlt noch Geld in der Kasse.

Für Europas Ölmarkt bleibt nach wie vor die Entwicklung in Libyen von Interesse. Der Brent-Preis sinkt in Erwartung neuer Lieferungen aus dem krisengebeutelten Land, dessen Regierung die verschiedenen Interessen der Stämme nicht unter einen Hut zu bringen vermag. Möglicherweise könnten die noch blockierten Öl-Verladehäfen bald geöffnet werden, neues Öl aus Libyen würde die Brent-Preise noch mehr drücken. Immerhin gibt es Verhandlungen mit den Besetzern, so Präsident Ali Seidan von der libyschen Übergangsregierung in einem Interview. Insgesamt also gute Aussichten für Heizölkäufer - mehr Öl bedeutet schlicht günstigere Preise, noch günstigere als ohnehin schon.

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