CLAUS-ANLAGE

 

Nach dem deutschen Chemiker Carl Friedrich Claus benannte Anlage zur Schwefelgewinnung. Claus entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts ein Verfahren, das die Umwandlung des giftigen Gases Schwefelwasserstoff zu Schwefel ermöglicht. Dieser sogenannte Claus-Prozess findet bis heute in der Mineralölverarbeitung Anwendung. Während des Raffinerieverfahrens wird Erdöl veredelt und für den Endverbraucher optimiert. Nach der Aufwertung bleibt der giftige Schwefelwasserstoff als Abfallprodukt zurück. In der Claus-Anlage wird er zu Schwefel verarbeitet, das anschließend in der Industrie beispielsweise zur Herstellung von Düngemitteln weiter verwendet werden kann.