OFFSHORE POLLUTION LIABILITY AGREEMENT (OPOL)

 

engl.: Abkommen über die Haftung bei Offshore-Verschmutzung

Freiwilliges Haftungsabkommen von Offshore-Rohstoffförderung durchführenden Unternehmen Nordwesteuropas. Das OPOL trat 1975 als regionaler, auf der Civil Liability Convention (CLC) basierender Konkretisierungsvertrag in Kraft. Demnach sind die Betreiber von Offshore-Plattformen zur Gewinnung von Erdöl oder Erdgas für jegliche hiervon ausgehende Ölverschmutzung verantwortlich. Sie haften laut Abkommen bis zu einer Schadenshöhe von 250 Millionen US-Dollar. Das OPOL und hieraus resultierende Schadensersatzklagen werden von der Offshore Pollution Liability Association in London verwaltet. Insgesamt haben 133 Parteien das Haftungsübereinkommen unterzeichnet. Der Großteil der beteiligten Unternehmen hat seinen Sitz in Großbritannien, während weitere in den Niederlanden, Norwegen, Irland, Grönland und auf den Färöer-Inseln ansässig sind.