UMWELTSCHUTZ

 

Alle Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umfassender Begriff. Wegen des Umgangs mit als wassergefährdenden Gefahrgütern klassifizierten Flüssigkeiten wie Heizöl oder Dieselkraftstoff ist der Umweltschutz in der Mineralölwirtschaft von besonderer Bedeutung. Um die Sauberkeit von Gewässern und Luft sowie die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen dauerhaft sicherzustellen, existieren zahlreiche umweltschutzrechtliche Verordnungen den sachgerechten Umgang mit Mineralölprodukten betreffend. Spezielle Anforderungen gelten für:

 

  • Beschaffung der Anlagen: Laut der deutschen Anlagenverordnung müssen mit wassergefährdenden Stoffen in Kontakt kommende Orte hohe sicherheitstechnische Standards erfüllen. Heizöltanks sind demnach beispielsweise mit einer Überfüllsicherung auszustatten.
  • Gestaltung des Transports: Die Beförderung von Mineralölprodukten fällt in die Kategorie der Gefahrguttransporte. Das heißt, sie dürfen nur in ausgewählten Fahrzeugen und unter eindeutiger Kennzeichnung transportiert werden.
  • Art der Entsorgung: Sogenanntes Altöl gilt der deutschen Gesetzgebung zufolge als Sonderabfall. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz regelt zudem, dass die Ölreste bestmöglich verwertet werden müssen.
  • Inhaltsstoffe der Öle: Um umweltschädliche Abgase zu reduzieren, enthalten Heizöle nur eine sehr geringe Menge Schwefel und erfüllen damit die DIN-Norm 51603-1.